Die #rpTEN: Im Spiegelbild der digitalen Gesellschaft

#rpTEN

Mehr als 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 60 Ländern waren auf der re:publica in der STATION Berlin zu Gast. Auf insgesamt 17 Bühnen, mit rund 770 Sprecherinnen und Sprechern, einem Frauenanteil von 46 Prozent, wurde sich unter anderem zu Netzpolitik, Hate Speech, der Zukunft von Musik, Immersive Arts, Bildung, Virtual Reality und vielen weiteren Themen ausgetauscht, die für die digitale Gesellschaft wichtig sind.

Insgesamt gab es etwa 500 Sessions, davon über 220 Vorträge auf Englisch.

Zu den Highlights der zehnten Ausgabe gehörten die Keynotes von Juraprofessor Eben Moglen und Forscherin Mishi Choudhary, Wissenschaftscomic-Größe Randall Munroe alias xkcd, Creative Scientist Kate Stone, Bundesrichter Thomas Fischer, Big Data Wissenschaftlerin Kate Crawford sowie Heather Armstrong, die über den Umgang mit Hass im Internet sprach.

“Die zehnte re:publica ist vorbei und leichte Wehmut setzt ein, denn wir werden die Besucherinnen und Besucher vermissen, die ein weiteres Mal für eine einzigartige Festival-Stimmung gesorgt haben”, so Johnny Haeusler, Mitgründer der re:publica.

Markus Beckedahl fügt hinzu: “Es ist immer schön, so viele lächelnde Gesichter zu sehen und die Diskussionen und Vorträge über unsere digitale Gegenwart und Zukunft zu verfolgen. Das motiviert für eine weitere re:publica, denn viele unsere Themen befinden sich erst am Beginn einer gesellschaftlichen Debatte, die wir führen müssen.”

Tanja Haeusler: “Auch nach zehn Jahren fühlt es sich an, als hätten wir für Euch alle und uns eine Party geschmissen. Das große neue Thema Virtual Reality ist eben ohne “virtual“ immer noch am besten.“

“Selbst mit der Erweiterung um 10.000 Quadratmeter haben wir mit mehr als 8.000 Teilnehmenden die Kapazitätsgrenze erreicht und ich bin froh sagen zu können, wir waren sold out.” sagt Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica: “Da es als Veranstalter nahezu unmöglich ist einen Vortrag zu besuchen, freue ich mich schon jetzt auf rund 250 Videos, die in unserem Videokanal zur Verfügung stehen. Für mich ist dieser eines der wichtigsten Zeitgeistdokumente der digitalen Gesellschaft und immer ein Besuch wert.”

Dieses Jahr wurde erstmalig das “labore:tory” an allen drei re:publica Tagen bespielt. An jedem Tag gab es einen anderen Themenschwerpunkt. Beim Musicday am Montag drehte sich alles um die Zukunft der Musik und des Musikkonsums. So diskutierten etwa Florian Sebald (Die Pfadfinderei), Mate Steinforth (Sehsucht) und Patrik de Jong (Artificial Rome) über die Potenziale und Grenzen von Virtual und Augmented Reality (VR/AR) für die Erweiterung des Musikerlebnisses.

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