re:publica 2014: Das Netz zurückerobern, Solidarität mit BloggerInnen

re:publica 2014: Das Netz zurückerobern, Solidarität mit BloggerInnen

Nach halbjähriger Planung startete heute die achte Ausgabe der re:publica. Gemeinsam eröffneten die vier GründerInnen Andreas Gebhard, Tanja Haeusler, Markus Beckedahl und Johnny Haeusler das diesjährige Konferenzfestival.

Zur Eröffnung der dreitägigen Konferenz unter dem Motto "INTO THE WILD" rief Markus Beckedahl zur Verteidigung des Netzes auf: "Kriminell agierende Geheimdienste haben uns das Netz entrissen. Hier geht es um unsere Grundrechte. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Grundrechte durchzusetzen. Das ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück-erkämpfen!" Vorgestellt wurden zudem Bloggerinnen und Blogger aus allen Teilen der Welt, die derzeit für ihren Einsatz für das Recht auf Meinungsfreiheit inhaftiert sind.

Auch die aktuelle Situation von Edward Snowden war Thema. Der amerikanische Whistleblower darf zur Zeit nicht in Deutschland vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aussagen - die Bundesregierung lehnt eine Einreise des ehemaligen NSA-Mitarbeiters ab, aus Sorge um das "Staatswohl". Dazu Markus Beckedahl: "Wir fordern Asyl für Edward Snowden. Unser Staatswohl, das sind unsere Grundrechte."

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