MEDIENTAGE MÜNCHEN 2013 - Programm und Speaker sind online

MEDIENTAGE MÜNCHEN 2013 - Programm und Speaker sind online

Schon zum 27. Mal treffen sich Branchenexperten und Medieninteressierte im Herbst auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN – das vollständige Programm mit (fast) allen Referenten ist online unter www.medientage.de.

In rund 90 Einzelveranstaltungen beschäftigen sich auch in diesem Jahr internationale Experten mit den gegenwärtigen Trendthemen der Medienlandschaft. So geht es im Bereich "Radio" z.B. um den derzeitigen Versuch einiger Sender, sich durch den Einsatz von "Radiolegenden" vom Einheitsbrei des Formatradios abzuheben. Radio besinnt sich auf seine früheren Glanzlichter: Auf den Medientagen erörtert Hugo Egon Balder, ob es sich dabei nur um einen nostalgischen Ausflug in die Vergangenheit oder wirklich um ein erfolgreiches Zukunftskonzept handelt.

Für 97% aller 14- bis 29-Jährigen ist es mittlerweile selbstverständlich, das Netz als Ort zum Teilen von Wissen, Dienstleistungen und Erfahrungen zu nutzen. Carsharing, Booksharing, Office Sharing - im Grunde geht es darum, brachliegende Ressourcen intelligent verteilen zu können. Laut Stefan Lemle, Chefredakteur von SHARE, ist teilen zu wollen gar ein Grundbedürfnis des Menschen: "Die Share Economy ist ein Faktor, der die globale Wirtschaft langfristig beeinflussen kann, aber auch die Lebenseinstellung und Geisteshaltung zumindest von Teilen der Gesellschaft. Teilen ist immer zunächst ein sozialer Akt, der dann auch wirtschaftliche Auswirkungen haben kann." Wie verändert die Sharing-Economy unser Medienverhalten?

Deutschland ist zwar der größte Fernsehmarkt in Europa, allerdings nicht gerade führend, was eigene Formatentwicklung und -exporte betrifft. Jan Böhmermann, Moderator und Satiriker ("Roche & Böhmermann" auf ZDF kultur, "Neo Magazin", demnächst auf ZDFneo), im W&V-Interview: "Es ist wichtig, Plattformen zu haben, auf denen ambitionierte TV-Projekte und Personen gefördert werden. Früher haben diese Aufgabe mal die dritten Programme erfüllt. Aber die halten sich heute höchstens noch eine kleine Mini-Late-Night-Show zur Selbstberuhigung." Böhmermann diskutiert im Panel "Superstar=Supersender?", ob es an politischen Auflagen, wirtschaftlichen Zwängen oder mangelnder Kreativität liegt, wenn zu wenig in deutsche Formatentwicklung investiert wird.

Infos unter www.medientage.de

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