Diskussion: "Urheber ohne Recht" in Zeiten der Digitalisierung

Datum: 19.07.2012

Die Diskussion über das Urheberrecht in Zeiten der Digitalisierung bewegt nicht nur Experten und Politiker weltweit, sondern betrifft auch Millionen von Bürgern in ihrem Umgang mit dem Internet und hat viele Tausende in den vergangenen Monaten protestierend auf die Straßen gebracht. Das Urheberrecht, das lange Zeit zu den großen Errungenschaften der bürgerlichen Gesellschaft zählte indem es versucht hat die Interessen von Urhebern, Verwertern und Nutzern unter einen Hut zu bringen, wird heute von weiten Teilen der Bevölkerung vor allem als Gängelung und als Recht zur Durchsetzung der Interessen von Medienkonzernen wahrgenommen. Trotz aller unterschiedlichen Auffassungen ist allen klar, dass die Politik rasch einen fairen Ausgleich zwischen Urhebern, Verwertern und Nutzern finden muss, gerade weil das Internet zur wichtigsten Distributionsplattform für immaterielle Güter in der digitalen Gesellschaft werden wird.

Bei der Veranstaltung „Urheber ohne Recht? – Das Urheberrecht im Spannungsfeld zwischen Netz, Politik und Industrie“ diskutieren Dr. Stefan Ventroni, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Lehrbeauftragter an der Universität München und der Deutschen Anwaltsakademie, D’Lesli M. Davis, Partner in Dallas, Anwaltskanzlei Fulbright & Jaworski L.L.P, Hans Hafner, Komponist, Markus Beckedahl, Betreiber Themenschwerpunkt Politik in der digitalen Gesellschaft, netzpolitik.org, unter Moderation von Prof. Dr. Johannes Kreile, Rechtsanwälte Noerr LLP, zum Thema.

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