Diskussion: iPad, Apps & Co. - Chancen für Print-Verlage im Web

Datum: 13.10.2010

Mit der Massentauglichkeit der Internettechnologien stellt sich die Frage, ob die Verlage die Herrschaft bei der Inhaltsvermarktung im Netz übernehmen können. Standen die letzten 20 Jahre mit Browsern, Suchmaschinen, sozialen Netzwerken und Touch Smartphones ganz im Zeichen der technologischen Dominanz, könnte das kommende Jahrzehnt von den wieder erstarkten Verlagen bestimmt werden. Diese besitzen endlich die Tools und verspüren die wirtschaftlichen Anreize sowie die Notwendigkeit, das Ruder im Web und seinem digitalen Umfeld zu übernehmen. Sicherlich wird der technologische Fortschritt auch im nächsten Jahrzehnt nicht innehalten. Beste Beispiele hierfür sind der Tablet PC, HTML 5 oder die Geo-Lokalisierung. Doch die Machtverhältnisse sind dabei, sich entscheidend zu verschieben. Content-Provider verfügen nun erstmalig über die entsprechenden Tools und die flexiblen Plattformen, um digitale Inhalte zu erstellen, zu distribuieren (zum Beispiel über Hulu oder digitale Zeitschriften auf Tablet PCs) und zu monetarisieren (zum Beispiel i-Apps). Die Panel-Teilnehmer diskutieren, von welchen Technologien und Verbraucherdynamiken Print-Verlage in den kommenden Jahren maßgeblich profitieren werden. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie Verlage wieder die Oberhand gewinnen und die Aufmerksamkeit des Internet-Publikums erobern und monetarisieren können.

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