Diskussion: TV 2020 - Alles anders oder anders als erwartet?

Datum: 16.10.2013

Die TV-Landschaft wird sich in den nächsten Jahren massiv ändern, allerdings nicht so schnell wie häufig prognostiziert. Das war ein Fazit des von Roland Berger Strategy Consultants veranstalteten Panels „Video 2020" bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN. Im Zuge des Bewegtbildbooms werden dabei weitere Player das Terrain betreten, neue Geschäftsmodelle entstehen und Bewegtbild sich auf allen Screens durchsetzen. Wer beim Konsumenten erfolgreich sein will, muss neben Content auch Service bieten. „Die zukünftige relevante Reichweite von Bewegtbildinhalten hängt nicht am Fernsehgerät, sondern an vielen Screens - sei es PC, Laptop, Tablet, Smartphone bis hin zu Spielekonsolen wie Xbox". Davon ist Oliver Kaltner, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland, überzeugt. „Diese befüllen wir mit Content: Wir sind gierig nach bestem und lokalem Content", so Kaltner. Die entscheidenden Erfolgsfaktoren für ihn: „Devices, Services und Content - um nichts anderes geht es in Zukunft." Dieser Meinung schlossen sich die andern Teilnehmer des Panels an - und verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. Martin Ott, Managing Director Northern Europe bei Facebook beispielsweise, sieht das Social Network in der Rolle „der virtuellen mobilen Kaffeeküche", also als Komplementärmedium zu TV und als Plattform, auf welcher über TV-Inhalte gere-det werde. Stichwort sei hier ist Social TV. Facebook arbeite bereits heute eng mit TV-Häusern wie ProSiebenSat1 oder auch der ARD zusammen.

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