Infrastrukturgipfel 2013: Mobile Media 2020 - Frequenzpolitik im Fadenkreuz

Datum: 16.10.2013

Soll der terrestrische Rundfunk in Deutschland ausgebaut oder sollen die entspre-chenden Frequenzen dem Mobilfunk zugeschlagen werden? Diese Frage konnten die Experten beim Infrastrukturgipfel der MEDIENTAGE MÜNCHEN nicht abschließend beantworten. Klar wur-de jedoch, dass möglichst rasch politische Entscheidungen getroffen werden müssen, um Pla-nungssicherheit zu schaffen.
In einem Impulsreferat betonte Hans-Joachim Otto, der scheidende Parlamentarische Staatssekre-tär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, den stetig steigenden Bedarf an Übertra-gungskapazitäten für Rundfunk und Datendienste. Der Bundestagsabgeordnete plädierte dafür, einen Kompromiss bei der Verteilung der knappen Funkfrequenzen zu finden, um in unterversorg-ten Regionen sowohl Breitband-Mobilfunk als auch terrestrischen Rundfunk anzubieten. „Die Auf-gabe der Frequenzpolitik ist es, die Zukunft der Vielfalt zu gestalten, ohne einzelne Akteure abzu-schneiden“, sagte Hans-Joachim Otto und warb daher für gemeinsame Lösungen in einer Über-gangszeit: „Ich sehe keinen unlösbaren Konflikt.“

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