Onlinegipfel 2013: Die neuen Regeln der Medienökonomie

Datum: 17.10.2013

„Wenn es in drei bis fünf Jahren endgültig das ‚Internet der Dinge' und schätzungsweise 50 Milliarden Geräte und Gegenstände geben wird, die untereinander vernetzt sind, müssen schon heute Lösungsszenarien dafür entwickelt werden. Das betrifft die Bereiche Netzwerke, In-halte, Endgeräte und Services. Kundenzufriedenheit erwächst aus dem Zusammenspiel all dieser Aspekte." So lauteten Prognose und Handlungsempfehlung von Stefan Koetz, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Ericsson, in seiner einführenden Keynote zum Online-Gipfel der MEDIENTAGE MÜNCHEN. Die Vielfalt technischer Möglichkeiten werde sich unmittelbar auf Geschäftsmodelle und Erlösstrategien auswirken, unterstrichen im Anschluss alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion. „TV bleibt", lautete das klare Bekenntnis von Arnd Benninghoff, Chief Digital Officer von ProSiebenSat.1. Waren nach seiner Überzeugung in der Vergangenheit Gaming und soziale Netzwerke Treiber für die Entwicklung von TV-Formaten, sei dies heute die Emotionalisierung von Inhalten und die plattformübergreifende Markenführung. „Wir erleben derzeit eine Periode des Probierens auf und über alle Kanäle", urteilte Benninghoff.

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