Diskussion: German Entertainment and Media Outlook 2013-2017

Datum: 17.10.2013

Das Internet ist und bleibt der Treiber der Medienwirtschaft. Bis ins Jahr 2017 werden die Konsumentenausgaben und Werbeinvestitionen ins World Wide Web jährlich um 6,3 Prozent auf dann 23,8 Milliarden Euro steigen. Die Erlöse im Bereich Fernsehen werden im selben Zeitraum Jahr für Jahr um 1,9 Prozent auf absolut 14,3 Milliarden Euro wachsen. Das sind nur zwei Ergebnisse der aktuellen Ausgabe des „German Entertainment and Media Outlook 2013-2017", die von der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN präsentiert wurden. Im Mittelpunkt der sich an die Präsentation anschließenden Diskussion stand aber ein ganz anderes Thema: Welche Chance hat das Medium TV im Kampf gegen das Internet? „Das klassische TV ist nicht tot. Ganz im Gegenteil: Die TV-Nutzung ist sehr robust und die hinter TV stehenden Geschäftsmodelle ebenso", machte Martin Krapf, Geschäftsführer vom Wirkstoff TV, deutlich. Wirkstoff TV ist eine gemeinsame Initiative der TV-Vermarkter für Gattungsmarketing. Die Allianz repräsentiert mehr als 95 Prozent des deutschen TV-Werbemarktes. Krapf erteilte der Aussage von Jari Sengera, Senior Manager bei PricewaterhouseCoopers, junge Zielgruppen würden das Internet und Video on Demand (VoD) dem linearen Fernsehen verstärkt vorziehen, eine klare Absage. Mehr noch: „Der Wert von linearem TV wird in Zukunft steigen, auch wenn die Reichweiten zurückgehen würden", prognostizierte Krapf. Dies zeige ein Blick in die USA, wo der nicht-lineare TV-Konsum wesentlich höher als in Deutschland sei.

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