Diskussion: über das Thema "Neue Gründerzeit in Deutschland"

Datum: 17.10.2013

Erfinder- und Pioniergeist wie im Silicon Valley ist längst auch in Deutschland zu finden. Die Frage ist nur, wie deutsche Unternehmen damit umgehen. In seiner Keynote sprach der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, deutliche Worte. Auf die Frage, ob die Deutschen Silicon Valley „könnten", gebe er ein klares Ja als Antwort. Rösler hatte sich erst vor kurzem mit einer Delegation ein Bild vom technologischen Pioniergeist junger Startups an der Westküste der USA gemacht. Alle übrigen Beteiligten der Diskussionsrunde pflichteten den Aussagen des scheidenden Ministers bei, teils aus persönlicher Erfahrung aus dem Silicon Valley und teils aus Startup-Sicht. Das Resümee der Gründer-Panel-Diskussion während der MEDIENTAGE MÜNCHEN lautete schließlich wie folgt: Scheitern ist kein Problem, sondern wichtig, um Erfahrungen zu sammeln, und die deutschen Unternehmen müssen an Fahrt aufnehmen. Der Bundeswirtschaftsminister gab in seiner Rede die nötigen Anstoßpunkte, wo deutsche Unternehmen noch Nachholbedarf haben. Er forderte mehr Gründergeist, neue Investitionen und neue Märkte. Damit die Startup-Szene in Deutschland weiter wachsen könne und traditionelle Unternehmen dabei nicht untergingen, müssten beide Parteien an einen Tisch gebracht werden. Deutsche Firmengründungen bräuchten neue, ausländische Investitionen, um eigene Projekte zu finanzieren und um den Partnern eine zusätzliche Exit-Option zu bieten, lautete dabei Röslers Plan.

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