Diskussion: Wer gewinnt im deutschen Videomarkt?

Datum: 21.10.2015

Die klassische Rollenverteilung zwischen Produzenten, TV-Sendern und Infrastrukturspielern gilt nicht mehr. OTT-Player wie Google/YouTube oder Amazon verlassen „ihren“ hergebrachten Wertschöpfungsschritt und treten als neue Spieler im Content-Geschäft auf. Welche Rolle steht dabei klassischen TV-Sendern noch zu? Wer kann seine Kundenbeziehungen erfolgreich auf- bzw. ausbauen?

Außerdem erfordern die neuen traffic-intensiven Onlineangebote und der stetig wachsende Bandbreitenbedarf immer neue Investitionen der Infrastrukturanbieter. Bleibt in diesem Szenario die Netzneutralität bestehen? Um nicht zur „dumb pipe“ degradiert zu werden, forcieren die Telekom-Firmen ihrerseits die Entwicklung hin zu Providern multipler Kommunikationsangebote: die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone und der Eintritt der British Telecom in den Pay-TV-Markt sind zwei signifikante Beispiele dafür. Welche Player werden langfristig die mediale Wertschöpfungskette dominieren?

Begrüßung und Einführung:
Christian Esser, Geschäftsführer, Solon Management Consulting

Publikumsdiskussion:
Dr. Peter Delling, Senior Vice President Strategy, Unitymedia KabelBW
Thomas Henkel, Senior Vice President Strategy, Sky Deutschland
Peter Kerckhoff, Senior Vice President Content & Cooperation, Deutsche Telekom
Jörg Meyer, Chief Officer Content & Consumer, Zattoo
Marc Schröder, Geschäftsführer, RTL interactive
Sven Burgemeister, Produzent und Geschäftsführer, TV60Filmproduktion und Goldkind Filmproduktion

Moderation:
Dr. Marcus Englert, Associate Partner und Geschäftsführer, Solon Management Consulting

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