Diskussion: Programmatic im Radio - Automatisch zu mehr Umsatz?

Datum: 27.10.2016

Die Digitalisierung wirft die hergebrachte Planung und den Einkauf von Radiowerbung über den Haufen. Noch laufen die Buchungsprozesse vorwiegend von Hand ab, Aufträge kommen per Mail, FTP oder Fax zu Sender und Vermarkter. In naher Zukunft werden die Buchungsprozesse hingegen automatisch über eine Software erfolgen, weil die mächtigen Agentur-Networks das so fordern. Für Sender und Vermarkter ist das so genannte Programmatic Buying nicht unproblematisch, denn sie laufen Gefahr, die Kontrolle über ihr Inventar zu verlieren, wenn die Nachfrager automatisch und in Echtzeit darauf zugreifen und es später womöglich sogar ersteigern können. Zudem fürchten sich viele Radiomanager vor Technik-Dienstleistern, die als Plattformbetreiber zwischen Nachfrager und Anbieter treten und das große Geschäft wittern. Doch Programmatic bietet den Audioanbietern auch Chancen: Wenn es ihnen gelingt, ihr Inventar mit zusätzlichen Nutzerdaten anzureichern, können sie es teurer vermarkten und den Umsatz steigern.

Impulsreferat:
Frank Nolte, Geschäftsführer waveads

Diskussion:
Dr. Nico Aprile, Geschäftsführer adremes
Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer audio CC
Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung Radio Marketing Service (RMS)
Philipp von Martius, Geschäftsführer Studio Gong / BLW Bayerische Lokalradio-Werbung
Lothar Prison, Chief Digital Officer Vivaki

Moderation:
Petra Schwegler, Ressortleiterin Medien/Digital Werben & Verkaufen

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