Diskussion: Meinungsfreiheit unter Lebensgefahr - Ines Lydie Gakiza

Datum: 27.10.2016

Burundi befindet sich an der Schwelle zu einem blutigen Bürgerkrieg. Immer wieder hat das Regime versucht, kritische Medien und ihre Vertreter zum Schweigen zu bringen. Dabei haben die Unterstützer des Präsidenten vor allem die unabhängigen und privaten Radiosender im Visier, da der Rundfunk in Burundi die wichtigste Informationsquelle der Bevölkerung ist. Inzwischen sind die meisten privaten Sender zerstört und ihre Mitarbeiter untergetaucht oder geflohen. Zu den verfolgten Journalisten gehört auch Ines Lydie Gakiza. Mit ihren Recherchen über die von der burundischen Regierung zu verantwortenden Menschenrechtsverletzungen, aber auch mit ihren Reportagen über die politischen und sozialen Zustände in den Nachbarländern hatte sie sich einen Namen als ebenso kritische wie mutige Journalistin gemacht. Im Moment lebt sie auf Einladung der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte für ein Jahr in Hamburg.

Vortrag:
Ines Lydie Gakiza, Radiojournalistin aus Burundi

Interview:
Isabel Pfaff, Redakteurin Ressort Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung

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